Kettenöler; elektro-hydraulisch
  mit einer selbstgebauten Tauchspulenpumpe.
 
Hier gibt es in kürze eine Vorstellung für einen neuen elektrischen Kettenöler.
 
Kurz vorab worum es geht in Stichpunkten;
 
Selbstbau einer Tauchspulenpumpe (ohne rotierende Teile, ohne Lager, ohne Wellenabdichtung etc.).
Elektronische Schaltung zur Ansteuerung der Pumpe und zur Regelung der Fördermenge.
Die Hydraulische Seite der Geschichte.
 
Update 20.06.2009:
 
Inzwischen einige Bilder. Sorry, nur bescheidene Qualität, zwischendurch vom Handy mit dreckigen Fingern...
Zum vergrößern auf die Bilder klicken.
   
 
 
Seit heute ist eine Anordnung in der Domi zum Probebetrieb eingebaut.
Im Moment mit provisorischer Ansteuerung nach (einstellbaren) Zeitintervallen.
Es folgt eine kompakte und kontaktlose Steuerung nach Wegstrecke, bzw. Kettendurchläufe über Impulszählung.
 
 
Update 30.06.2009
 
Das Kapillarrohr wurde verlegt und berührt das Ritzel nun an einer anderen Stelle.
Die "Anordnung" hat jetzt so 1200 km Teststrecke auf dem Buckel und hat einwandfrei funktioniert.
 
 
Experimentiere noch mit den Mengen, (heißt hier mit der Anzahl an "Impulsen" pro zurückgelegter ...
da die Pumpe ja mit Absicht so konstruiert wurde das pro Hub ein Tropfen gefördert wird).
Die provisorische Steuerung (im Moment nach einstellbarer Zeitfolge) wurde vor der 1200 km Tour
noch um das Feature "Handeingabe" erweitert.
Die Schaltung interpretiert den Druck auf den Anlasser-Taster (nur dann wenn der Motor läuft,
das Licht an ist und nicht der Leerlauf drin ist) als Auslöser für einen Hubvorgang der Pumpe.
Die Druckdauer oder ein prellen des Taster ist dabei egal, es bleibt bei einem Impuls und eine erneute Reaktion
wird erst nach 10 Sekunden Wartezeit freigegeben. (Eine ungewollte Fehlbedienung per Hand ist somit ausgeschlossen)..
Der durchschnittliche Verbrauch bei der jetzigen Einstellung lag bei den 1200 Test km bei 0,45 ml pro 100 km.
 
 
Fortsetzung folgt...
 
Update 08.06.2010
 
Die Geschichte mit der Pumpe läuft noch immer einwandfrei und alles könnte wunderbar sein, war es aber nicht... ;-(
Das Problem ist die Aufbringung und Verteilung innerhalb der Kette auf die herkömmliche Weise
das Öl an die Ritzelflanken zu leiten.
Die Rollen bekommen so freilich ihr Öl, und das ist auch wichtig, die Ritzelzähne dadurch auch 
aber die Bolzenlager bekommen so, auf diese Weise praktisch nichts ab. 
Das an der Ritzelflanke zugeführte Öl schaffte es entgegen meiner Erwartung nicht die Barriere der inneren Laschen
zu überwinden und eins weiter nach außen in den Zwischenraum Innen zu Außenlasche zu kriechen
um dort die Bolzenlager zu erreichen. ;-(
 
Die Pumpe funktionierte also, nur die Aufbringungsart an der Ritzelflanke war nicht optimal.
 
Der Gedanke die Pumpenlösung mit dem Pinselöler, der den unschlagbaren Vorteil hatte die gesamte Oberfläche
also Rollen, sowie Innen / Außenlaschen und somit auch die Bolzenlager zu benetzen
zu kombinieren war zwar da, aber ich wollte eigentlich (auch wenn der Pinsel einige tausend km hält)
kein "Verschleißsteil" mehr in diesem System haben.
 
Nun ist seit einiger Zeit (nach einigen anderen ernüchternden Versuchen) ein neuartiger "Verteiler" in Erprobung
der so wie es nach ca. 3000 km ausschaut genau so gut wie der Pinsel aufbringen / verteilen kann
(was schon schwierig genug ist) und praktisch keinem Verschleiß (in den 3000 eigentlich Null) zu unterliegen scheint.
Das ganze passiert wieder vorn am Motorritzel, nicht hinten am Rad.
 
Nähere Details, Bilder und Beschreibung folgen...