Umlenkhebel, Umlenkgabel und Schwingenlager
  an einer RD08 Schmiernippel für die Fettpresse nachgerüstet.
 
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Hi,
 
um außer den Bildern die "arbeiten" ein klein wenig zu beschreiben;
 
im Knochen sind insgesamt vier Lager. Zwei als doppelseitige (für die Zuggabel), und zwei jeweils einzelne aber längere
(verschieden lange) für den Rahmen und das untere Dämpferauge.
Der richtige Platz für die Seite mit dem doppelten Lager ist mittig, die jeweiligen Bohrungen für die zwei Einzel-Lager aber nicht.
Die Außenhülsen der Lager sind durchgängig geschlossen, darum verbietet sich die mittige Anordnung.
 
Die dort einzig möglichen (funktionierenden) Stellen liegen in dem kleinen Bereich zwischen dem Ende der Lagerhülse
und gerade "vor" dem (inneren) Beginn der Bautiefe der Simmerringe.
Konkret wäre das bei dem Auge für den Rahmen exakt 7,5 mm vor der Stirnfläche und bei dem Lager fürs Dämpferauge 7,0 mm
(Bohrungs-Mittelpunkt).
 
Bei diesen Maßen überschneidet sich die Bohrung für das 6 mm Innengewinde (also bei 4,9 mm Kernbohrung)
gerade korrekt (zu zwei drittel im toten Bereich zwischen geschlossenem Hülsen-Ende) und ein drittel (im offenen Zwischenraum,
bevor die Bautiefe des Simmerring beginnt).
 
Bei der Lagerung der Gabel handelt es sich wieder um zwei Einzel-Lager und die passende Plazierung ist die Mitte zwischen beiden.
 
Zusätzlich ist für die Winkellage der Bohrungen zu beachten das diese so gewählt wird das später keine "Kollision"
mit der Zuggabel und dem unteren Dämpferteller erfolgt und später im eingebauten Zustand der Hebelage
auch alle Stellungen der Nippel einen einwandfreien Zugang des Preßkopfes gewährleisten.
 
Die Planung sollte deshalb zuvor sehr sorgfältig durchgeführt werden und es sollte auch unbedingt eingeplant werden
das alle Nippel auf die Ober, bzw. Rückseite müssen, keinesfalls einer unten übersteht.
 
Beim abpressen mit der Fettpresse äußerst vorsichtig vorgehen.
Die Simmerringe sind in ihrer Einbaurichtung zwar in Lippen-Ausrichtung für Druckschließung "von außen" ausgerichtet,
aber auch für Druck von innen unerwartet dicht.
Die Fördermenge sollte nur sehr langsam sein damit die Luft raus kann und nicht die Simmerringe ausgepreßt werden.